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Portrait Kaya Lüthi

      

Kaya Lüthi, geboren am 10. März 1994, sammelte schon in früher Kindheit erste Erfahrungen mit Pferden. Wer so aufwächst wie Kaya Lüthi, kann eigentlich nur als begeisterte Pferdefreundin leben. Dabei spielt ihr Vater Günter Orschel als Vorbild und Förderer eine wichtige Rolle, denn der war bereits 2000 als Olympiareiter für Bulgarien in Sydney am Start. Deshalb ist es auch nur logisch, dass Kaya, die nach der Realschule die Ausbildung zur Pferdewirtin aufgenommen hat, ähnliche sportliche Ziele hat wie der Vater: „Mein Traum ist es, beim CHIO in Aachen reiten zu dürfen. Und dann gibt es ja auch noch Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympische Spiele. Es wäre für mich schon toll, wenn ich mich dafür qualifizieren könnte.Doch bis dahin ist noch viel Arbeit und Training nötig. Dazu sei sie bereit, meint sie und beschreibt sich selbst so: „Ich bin bei allem, was ich anpacke, sehr ehrgeizig und will alles zu 100 Prozent machen.“ Dabei bin ich  dennoch ruhig und nervenstark, um im richtigen Moment „mit vollem Elan eine Sache anzugehen“.

Seit 2007 gehört Kaya dem Bundeskader Springen an, erst mit den Ponys und später im Kader der Jungen Reiter, seit 2013 ist sie im Besitz des Goldenen Reitabzeichens, war 2013 Deutsche Meisterin der Jungen Reiter und im Jahr 2014 Vize Europameisterin der Jungen Reiter. 2015 Vize-Europameisterin Mannschft und Einzel.Aber nicht nur Turniere, auch das Ausbilden junger Pferde und Erteilen von Springlehrgängen und Individualtraining für Reiter gehören zu ihrem Alltag.

Von Mai 2015 bis Mai 2016 ist Kaya zur Weiterbildung bei Bundestrainer Otto Becker in Sendenhorst.

 Ab 2016 führt sie zusammen mit ihrem Lebenspartner Johannes Ehning dessen Reitanlage in Stadtlohn.

 
             
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